Interviews


„Ich möchte den Dialog zwischen TePe und den Praxen fördern“

03.03.2014


Zahnarzt Dr. Arne Wegner ist seit November 2013 in seiner Funktion als Dental Professional Specialist beim Mundhygienespezialisten TePe einer der Ansprechpartner des Unternehmens speziell für Behandler und das zahnmedizinische Fachpersonal. Im Interview berichtet der Zahnarzt, der lange in Schweden praktizierte, von seinen persönlichen Zielen bei TePe.

Herr Dr. Wegner, was hat Sie dazu bewogen, Ihre Tätigkeit als praktizierender Zahnarzt zugunsten der Tätigkeit als Dental Professional Specialist bei TePe aufzugeben?

Im Anschluss an meine Approbation praktizierte ich zunächst in meiner Heimatstadt Lübeck. Meine letzten Stationen als Zahnarzt waren zwei Kliniken

  • Dr. Arne Wegner, Zahnarzt und Dental Professional Specialist bei TePe.

  • Dr. Arne Wegner, Zahnarzt und Dental Professional Specialist bei TePe.
in Schweden. Nach einer Reise um die Welt habe ich im November 2013 meine Tätigkeit bei TePe Deutschland in Hamburg aufgenommen, denn ich wollte beruflich etwas Neues ausprobieren und die Zahnmedizin aus dem Blickwinkel der Dentalindustrie erleben. TePe hat mir die Möglichkeit geboten, sowohl weiterhin einen engen Praxisbezug zu haben und im Dialog mit den Kollegen zu bleiben, als auch wichtige Schritte in der Zukunft der Prophylaxe aktiv mitbestimmen zu können – diese Chance konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen.

Welche Aufgaben nehmen Sie konkret bei TePe wahr?

In meiner Position als Dental Professional Specialist bin ich Ansprechpartner für Mitarbeiter und Kunden bei fachlichen Fragen, unterstütze die Ausarbeitung von Schulungsvorträgen und Fachtexten und fördere die Vernetzung von TePe mit Experten aus Wissenschaft und Praxis. Gemeinsam mit anderen TePe-Mitarbeitern, die entweder als Zahnmediziner oder als Prophylaxefachkraft lange in Praxen gearbeitet haben, möchte ich so einen permanenten Dialog von TePe mit den Praxen fördern. Ich arbeite an der wichtigen Schnittstelle zwischen den Herausforderungen der Praxis, die mir ja auch vertraut sind, und der Möglichkeit, aktiv darauf zu reagieren. TePe möchte damit seine Produkte perfekt auf die Bedürfnisse von Behandlern und Patienten zuschneiden, um eine optimale Mundhygiene zu ermöglichen.

Welche Rolle hat die Prophylaxe in Ihrer bisherigen Tätigkeit als praktizierender Zahnarzt gespielt?

In Schweden, wo ja TePe seinen Stammsitz hat, ist die Prophylaxe ein zentraler Bestandteil der täglichen zahnmedizinischen Tätigkeit. Die schwedischen Zahnärzte und das Fachpersonal klären Kinder bzw. ihre Eltern bereits sehr früh über kariogene Ernährung und mögliche Zahnerkrankungen auf und bestellen sie regelmäßig für Kontrolluntersuchungen in Abhängigkeit vom individuellen Kariesrisiko ein. Dieses System ist für einen deutschen Zahnarzt sehr inspirierend.

In welchem Verhältnis steht die Außenwahrnehmung, die Sie bislang als praktizierender Zahnarzt von TePe hatten, mit der Innenperspektive, die Sie nun als Mitarbeiter des Unternehmens einnehmen?

Ich kannte die Produkte von TePe durch die Zeit in Schweden schon lange und schätze deren hohe Qualität. Der Besuch des schwedischen Firmensitzes in Malmö, an dem Produktion, Verwaltung und Entwicklung beheimatet sind, hat mich schlichtweg begeistert. Trotz der Größe des Unternehmens bekommt man als neuer Mitarbeiter sofort das Gefühl, in einer Familie aufgenommen zu werden. Ich bin in der deutschen Tochtergesellschaft in Hamburg tätig, wo ebenfalls eine sehr familiäre, aber gleichzeitig professionelle Arbeitsatmosphäre herrscht. Insofern kann ich sagen, dass meine Erfahrungen als TePe-Mitarbeiter meine Erwartungen an das Unternehmen vielleicht sogar noch übertroffen haben.

Welchen Stellenwert nimmt TePe Ihrer Meinung nach für die Mundhygiene in Deutschland und darüber hinaus ein?


TePe ist vor allem im Bereich der Interdentalpflege für den deutschen Markt unverzichtbar. Die TePe-Interdentalbürsten sind in Deutschland zu recht marktführend und haben einen wesentlichen Einfluss auf die generelle Qualität der Zahnzwischenraumpflege – denn mit einer Auswahl an durchdachten, effektiven und einfach anzuwenden Produkten steigen auch die Ansprüche der Praxen und ihrer Patienten. Zudem bietet TePe ja mit seinem Mundhygienesortiment über die Interdentalbürsten hinaus für jede intraorale Situation das passende Produkt. Damit sind alle Voraussetzungen für ein hohes Niveau der Mundhygiene geschaffen, mit dem hoffentlich auch eine wachsende Bedeutung bei der Vorbeugung von oralen Erkrankungen einhergeht.

Das Angebot an Mundhygieneprodukten ist groß. Nach welchen Kriterien sollte der Patient bei der Auswahl vorgehen?


Nicht die Quantität der Mundhygieneprodukte im Zahnputzbecher, sondern die Qualität ihrer Anwendung zählt. Bekommt der Patient zu viele unterschiedliche Produkte empfohlen, kann die Putzmotivation und damit auch die Mundhygiene unter dem übermäßigen Umfang leiden. Am besten ist es sicherlich, wenn Patienten im Rahmen der fachkundigen Beratung verschiedene Produkte ausprobieren können, um festzustellen, welche die persönlichen Vorlieben am besten erfüllen. Neben der Zahnbürste gehört zumindest ein Produkt zur Interdentalpflege und in einigen Fällen auch eine Mundspülung zur Grundausstattung, um eine zufriedenstellende Mundhygiene zu erreichen.

Wie kann man eine präventiv orientierte Zahnheilkunde weiter fördern?
Oberstes Gebot sollte immer sein, die Zähne möglichst lang zu erhalten. Dafür müssen Patienten zum einen intensiv und wiederholt über die Möglichkeiten der Prophylaxe für den Zahnerhalt aufgeklärt werden, damit sie die Notwendigkeit der häuslichen Zahnpflege nachvollziehen können. Zum anderen ist es natürlich wesentlich, dass geeignete Hilfsmittel für eine optimale Mundhygiene zur Verfügung stehen. Durch Fluoridierungsmaßnahmen kann beispielsweise eine Füllungstherapie im Anfangsstadium umgangen werden. Der Griff zum Bohrer ist also weniger schnell notwendig als noch vor einigen Jahrzehnten. Die sinkenden Extraktionszahlen in Deutschland zeigen, dass wir bereits auf dem richtigen Weg sind, und in den Praxen gute Arbeit geleistet wird.

Sehen Sie hier auch TePe in der Pflicht?

Natürlich. Die Dentalindustrie und damit auch TePe sind bei der Aufklärung über Zahnerkrankungen und über das Angebot von geeigneten Hilfsmitteln für die Mundhygiene eine wichtige Instanz und sollten diese Verantwortung definitiv wahrnehmen. Das ist auch eine Aufgabe, die ich mir ganz persönlich für meine Tätigkeit bei TePe auf die Fahne schreibe. Über einen engen Dialog mit den praktizierenden Kollegen und dem zahnmedizinischen Fachpersonal möchte ich hier einen Beitrag leisten.


Kontakt:
TePe Mundhygieneprodukte Vertriebs-GmbH
Flughafenstraße 52
22335 Hamburg
E-Mail: kontakt(at)tepe.com
www.tepe.com


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