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Dr. Wolff pflegt interdisziplinäres Forschungsnetzwerk

Oral Care-Symposium vernetzt führende Zahnmediziner

04.12.2017

Führende Wissenschaftler haben sich Anfang Dezember 2017 im Dr. Wolff-Institut zum Thema moderne Biofilmkontrolle und neue Ansätze in der Parodontitisprophylaxe ausgetauscht.

Bei der fachübergreifend besetzten Veranstaltung diskutierten Professoren und Doktoren der Zahnmedizin, Chemie und Biologie über aktuelle Forschungsarbeiten und Produktentwicklungen. In regelmäßigen Symposien stellen sie hier die neusten Ergebnisse des Forschungsnetzwerks vor und diskutieren aktuelle Fragestellungen: Im Fokus steht die zielgerichtete Weiter- und Neuentwicklung von Produkten mit Hydroxylapatit. „Hydroxylapatit ist ein zahnverwandter Wirkstoff, der großes Potential bietet, das von der Forschung bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist“, so Dr. Joachim Enax, Scientific Expert Research Oral Care.

  • Nach dem Zähneputzen ist im Optimalfall die gesamte Plaque entfernt. Der Zahnschmelz ist von dem Pellikel bedeckt (1). Nach Anwendung einer Zahnpasta mit Hydroxylapatit bildet sich eine Schutzschicht auf dem Zahnschmelz / Pellikel aus (2). Auf dieser Schutzschicht lagern sich Bakterien und andere Mikroorganismen an die in der Folge ein Plaque / Biofilm bilden (3). Dieser Biofilm kann aus Bestandteilen der Nahrung Säuren fermentieren. Durch die Säureproduktion und durch mechanische Einflüsse kann sich die Plaque zusammen mit der Hydroxylapatit-Schutzschicht von dem Zahnschmelz ablösen (4).
  • Nach dem Zähneputzen ist im Optimalfall die gesamte Plaque entfernt. Der Zahnschmelz ist von dem Pellikel bedeckt (1). Nach Anwendung einer Zahnpasta mit Hydroxylapatit bildet sich eine Schutzschicht auf dem Zahnschmelz / Pellikel aus (2). Auf dieser Schutzschicht lagern sich Bakterien und andere Mikroorganismen an die in der Folge ein Plaque / Biofilm bilden (3). Dieser Biofilm kann aus Bestandteilen der Nahrung Säuren fermentieren. Durch die Säureproduktion und durch mechanische Einflüsse kann sich die Plaque zusammen mit der Hydroxylapatit-Schutzschicht von dem Zahnschmelz ablösen (4).

Mit dem Ziel, die Forschung voranzutreiben und den interdisziplinären Austausch zu fördern, unterhält Dr. Wolff ein breites Forschungsnetzwerk. Dies unterstreicht das große Engagement im Bereich der anwendungsbezogenen Grundlagenforschung. Dazu zählen u.a. Kooperationen mit renommierten Universitätskliniken, sowie dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung (AG Biologische Verbundwerkstoffe).

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche neue Studien die Wirksamkeit von Zahnpflegeprodukten mit Hydroxylapatit in Bezug auf Parodontitis-Prophylaxe [1, 2], Schutz vor Schmerzempfindlichkeit [3, 4] und Kariesschutz [5] gezeigt. Dr. Wolff setzt den innovativen Wirkstoff Hydroxylapatit in den Zahnpflegeserien Biorepair und der im März gelaunchten Marke Karex ein.

Quelle: Dr. Kurt Wolff

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Literaturverzeichnis

[1] Harks, I. et al. Impact of the daily use of a microcrystal hydroxyapatite dentifrice on de novo plaque formation and clinical/microbiological parameters of periodontal health. A randomized trial. PloS one 11, e0160142 (2016).

[2] Kensche, A. et al. Efficacy of a mouthrinse based on hydroxyapatite to reduce initial bacterial colonisation in situ. Archives of oral biology 80, 18-26, doi:10.1016/j.archoralbio.2017.03.013 (2017).

[3] Orsini, G. et al. A double-blind randomized-controlled trial comparing the desensitizing efficacy of a new dentifrice containing carbonate/hydroxyapatite nanocrystals and a sodium fluoride/potassium nitrate dentifrice. J. Clin. Periodontol. 37, 510-517 (2010).

[4] Vano, M. et al. Reducing dentine hypersensitivity with nano-hydroxyapatite toothpaste: a double-blind randomized controlled trial. Clin Oral Investig, doi:10.1007/s00784-017-2113-3 (2017).

[5] Schlagenhauf, U. & Enax, J. Moderner Kariesschutz mit Hydroxylapatit, https://www.youtube.com/watch?v=Fu91NUZxqTk (2017).


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