04.09.2019

Ätiologie und Pathogenese von nicht-kariösen Zahnhartsubstanzdestruktionen Erosion, Abrasion, Attrition

Ort:
Bielefeld

Schwerpunkt:
Zahnerhaltung

Veranstalter:
Akademie Zahnärztekammer Westfalen-Lippe

Referent:
Prof. Dr. Till Dammaschke

Weitere Informationen:
Die Kariesprävalenz scheint heutzutage in breiten Teilen der Bevölkerung rückläufig zu sein. Anderseits ist aber durch veränderte Ernährungsgewohnheiten ein immer größerer Teil unserer Patienten der Gefahr von z. B. Zahnerosionen ausgesetzt. Daher sollte man das Augenmerk auch auf nicht-kariöse Veränderungen der Zahnhartsubstanz richten, die zum Verlust von Zahnhartgewebe führen. Nicht-kariösen Zahnhartsubstanzdestruktionen können in chemische (Erosion) und mechanische Abnutzung (z. B. Abrasion, Attrition) unterteilt werden, die klinisch aber oft in Kombination auftreten. Die nicht-kariösen Zahnhartsubstanzdestruktionen sind eine multifaktorielle Erkrankung, wobei intrinsisch und extrinsisch Faktoren eine Rolle spielen. Zur Bestimmung der Ursachen von Zahnabnutzungen - und damit zur Prävention einer weiteren Zahnhartsubstanzdestruktion - braucht es eine sorgfältige Diagnose. Ziele dieser Fortbildung ist es daher an Hand von Beispielen verschiedene Formen der Zahnabnutzung darzustellen und so die Ursachen zu erkennen, damit (weiterer) Zahnhartsubstanzdestruktionen vermieden werden können. Hinweise zur Restauration dieser Zahnhartsubstanzdefekte werden gegeben.

Kosten: 109 Euro (Zahnarzt); 59 Euro (Assistenz)

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