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Neuer Standard zur "Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege" gesucht

11.09.2019

V. l.: Dr. Elmar Ludwig,  Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Erika Sirsch, Vallendar, Prof. Dr. Ina Nitschke, Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien und Prof. Dr. Andreas Schulte.
V. l.: Dr. Elmar Ludwig, Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Erika Sirsch, Vallendar, Prof. Dr. Ina Nitschke, Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien und Prof. Dr. Andreas Schulte.

Am 04. September tagte in Berlin die 2. Expertenarbeitsgruppen-Sitzung zur Entwicklung eines Expertenstandards "Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege".

Rund 20 Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Pflege diskutierten dabei zunächst die Ausführungen zur Literatursuche zur Mundpflege von Dr. rer. medic. Erika Sirsch, Juniorprofessorin für Akutpflege an der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), und ihrem Team.

Unter der Moderation von Prof. Dr. Andreas Büscher, Osnabrück, wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), wurden die Struktur für den zu entwickelnden Expertenstandard besprochen und einzelne Unterpunkte für erste Inhaltsthemen festgelegt. Das Besondere an diesem Pflegstandard ist das Novum, dass sich auch Vertreter aus einer anderen Fachrichtung als der Pflege, hier der Zahnmedizin, in dieser Expertenrunde einbringen konnten.

Die Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) wurde dabei durch Dr. Elmar Ludwig, Ulm, und Präsidentin Prof. Dr. Ina Nitschke, Leipzig/Zürich, vertreten. Außerdem war die „Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf“ (AG ZMB) in der DGZMK durch Prof. Dr. Andreas Schulte, Witten-Herdecke, und Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien, Erfurt, beteiligt. Die Zahnmediziner konnten die Diskussionen mit ihren Erfahrungen bereichern, aber auch ganz neue und unterschiedlichen Probleme aus den verschiedenen Bereichen der Pflege (z.B. Pflege in der Kinderonkologie) kennenlernen. Der Austausch soll fortgesetzt werden.

Quelle: DGAZ

 

 


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