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Zahnärztliche Absaugung in Corona-Zeiten: bewährte Routinen und Systeme halten alles im grünen Bereich

18.06.2020

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In einer Zahnarztpraxis herrscht ein hohes Aufkommen an Patienten und somit auch die Gefahr, in Kontakt mit ansteckenden Krankheiten zu kommen. Entsprechend ergreift das Team immer die nötigen Maßnahmen, um im Falle eines Falles die anderen Patienten und sich selbst vor einer Übertragung von Erkrankungen jeglicher Art zu schützen. Darum dürften Zahnarztpraxen in „Corona-Zeiten“ zu einem der sichersten Orte zählen. Eine wesentliche Voraussetzung dafür bildet die bewährte und verlässliche intraorale Spraynebelabsaugung. 

Seine Kompetenz zeigt das Team darüber hinaus in der Auswahl geeigneter Absaugsysteme. Unter den am Markt angebotenen Geräten empfehlen sich vor allem Medizinprodukte der Klasse IIa in Form zentraler oder mobiler, intraoraler Spraynebelabsaugungen (z.B. VS-Systeme, Tyscor-Serie und Variosuc, DÜRR DENTAL Bietigheim-Bissingen). Natürlich kommt dabei nur eine leistungsstarke Saugmaschine mit mindestens 250 bis 300 Litern Saugvolumen pro Minute und Behandler in Frage. Denn auf dem Stand der Technik ist dies das einzig wirksame Verfahren zur Reduzierung von Aerosol in der Zahnarztpraxis [1].

  • Die mobile Absaugung Variosuc von Dürr Dental.

  • Die mobile Absaugung Variosuc von Dürr Dental.
    © Dürr Dental

Um jederzeit ausreichend Saugvolumen sicherzustellen, sollte eine regelmäßige Kontrolle durch den Techniker erfolgen. Er nimmt sie mit Hilfe eines speziellen Messgeräts an der großen Kanüle vor. Auch findet die Hygiene der Kanülen und Saughandstücke in jeder Zahnarztpraxis Beachtung. Das Team bereitet sie natürlich nach jedem Patienten fachgerecht auf. Bei der Auswahl der Kanülen achtet man auf Nebenlufteinlässe. Diese verhindern bei Unterbrechung des Saugstroms durch Verblocken einen Rückfluss – und damit eine Kreuzkontamination.

Wenn man mit Corona-Hotspots Orte mit besonders hohem Gefährdungspotenzial für eine Infektion bezeichnet, so gehören Zahnarztpraxen sicherlich nicht dazu. Nicht wegen irgendwelcher neuer spezifischer Zusatzmaßnahmen! Sondern weil sich das Team auf ebenso bekannte wie bewährte Routinen und Systeme (insbesondere bei der Absaugung) verlassen kann.

Quelle: Dürr Dental


Literatur

[1] Tillner, A.: In-Vitro-Studie zur Effektivität der Saugleistung mittels einer neu entwickelten Saugkanüle während der Biofilmentfernung. Dissertation an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:8-diss-212784 (Zugriff am 14.4.2020)