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In der Praxis und im Rahmen der häuslichen Mundhygiene bei Ginigvitis- und Parodontitisbehandlungen

Effektive Prophylaxe-Konzepte

02.10.2018

Effektives Biofilmmanagement: Prophylaxe in der Praxis und im Rahmen der häuslichen Mundhygiene zahlen sich aus.
Effektives Biofilmmanagement: Prophylaxe in der Praxis und im Rahmen der häuslichen Mundhygiene zahlen sich aus.

Erfolgreiche präventive Behandlungskonzepte in der Praxis und in der häuslichen Anwendung benötigen ein individuelles Praxiskonzept und eine gute fachliche Patientenberatung. Informationen über Inhaltstoffe und deren Wirksamkeit und Anwendungsgebiete sollten jedem präventiv arbeitenden Behandler geläufig sein.

Nicht alle Patienten können wir mit einem Prophylaxe-Konzept erfolgreich behandeln. Jeder Patient muss in seiner Individualität gesehen werden. Die Akzeptanz und die allgemeine Anamnese spielen eine wichtige Rolle bei den Verläufen einer Gingivitis-/Parodontitisbehandlung und deren Prävention. Für die Prophylaxe in der häuslichen Mundhygiene steht uns eine Vielzahl gut wirksamer Produkte zur Verfügung. Unsere Aufgabe und Motivation als Fachpersonal ist es, mit dem Patienten die für ihn beste mögliche Behandlungsmethode, sowohl für in der Praxis als auch für die häusliche Anwendung und Mitarbeit, gemeinsam festzulegen. 

Für die Anwendung im Rahmen der häuslichen Mundhygiene sind Listerine Mundspüllösungen auf Basis ätherischer Öle eine sehr gute Empfehlung. Der antibakterielle Wirkmechanismus unterstützt die oft viel zu kurze mechanische Reinigung in der alltäglichen Mundhygiene sowie die häufig vernachlässigte regelmäßige Zwischenraumreinigung. Johnson & Johnson hat zudem mit Listerine Cool Mint Milder Geschmack (früher Listerine Zero) eine alkoholfreie Variante entwickelt. Somit können unterschiedlichen Personengruppen Listerine Mundspüllösungen empfohlen werden.

Ein Patientenfall aus der Praxis (siehe Abbildungen) zeigt den Verlauf eines Parodontitis-Patienten in der akuten Behandlung und anschließenden Reevaluation. Um eine engmaschige Beobachtung des Patienten gewährleisten zu können, verlief die Betreuung in kurzen Recall-Intervallen. Im Rahmen der häuslichen Mundhygiene wurde neben dem zweimal täglichen Zähneputzen der Einsatz von Zwischenraumreinigungsmittel wie Picks und Zwischenraumbürstchen ausdrücklich nahegelegt und vom Patienten umgesetzt.

Bei der chemischen Biofilmkontrolle bat uns der Patient, auf CHX-haltige Präparate zu verzichten, da es bei vorheriger Gabe bereits zu großer Beeinträchtigung des Geschmackssinns und Verfärbungen gekommen war. Die Anwendung von Listerine Cool Mint Milder Geschmack empfahl sich, weil der Patient trockener Alkoholiker ist. Da die Compliance des Patienten sehr gut war und wir nach der zweiten PA-Vorbehandlung bereits eine positive Entwicklung sahen, blieben wir bei der Listerine-Cool Mint Milder Geschmack-Instruktion. Zudem wurden in den Unterstützenden Parodontitistherapien (UPTs) immer das mechanische Biofilmmanagement und Polituren an den notwendigen Stellen betrieben und Sondiertiefen ab 4 mm zusätzlich mit Mundschleimhautsalben versorgt. Die Mundschleimhaut wurde bei jeder Sitzung kontrolliert und mit dem Patienten besprochen. 

Dokumentation via ParoStatus
  • Visualisierung der entzündeten Fläche im Mund des Patienten, dargestellt über die PISA-Einstellung.

  • Visualisierung der entzündeten Fläche im Mund des Patienten, dargestellt über die PISA-Einstellung.
    © Johnson & Johnson

Die Anwendererfahrungen werden in unserer Praxis mit dem ParoStatus Screening System in jeder Sitzung dokumentiert. So können wir den Patienten über die eindrucksvolle Darstellung seiner Befundung sehr schnell und professionell in den Behandlungsverlauf mit einbeziehen. Der Patient bekommt seine individuell instruierte Mundhygiene-Empfehlung und die Risikobewertung wahlweise als Ausdruck oder per App mit nach Hause. Über die sogenannte PISA-Einstellung wird dem Patienten visuell deutlich gemacht, wie groß die entzündete Fläche in seinem Mund im Vergleich zur Größe seiner Handfläche ist. Dieses beeindruckt den Patienten auch in den Recall-Sitzungen. Dort können wir im PA-Vergleich zwei Handflächen nebeneinander darstellen und somit dem Patienten den zumeist positiven Verlauf seiner Erkrankung zeigen.

Birgit Thiele-Scheipers

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Mehr Informationen unter

www.listerineprofessional.de


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