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Über die Mundschleimhaut in den Körper: Koffeinkick für Patienten

12.11.2019

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Koffein lässt viele Menschen jeden Morgen schnell in den Tag durchstarten. Noch schneller geht das, wenn wir den Wirkstoff direkt über die Mundschleimhaut aufnehmen, am schnellsten womöglich aus einer Zahncreme oder Mundspülung. Dieses Ziel zumindest verfolgen jetzt innovative Produkte zur täglichen Oralprophylaxe, die auch Koffein enthalten.

Koffein absorbiert der Körper nach der Einnahme innerhalb von 45 Minuten nahezu vollständig. Die höchsten Konzentrationen im Blut werden nach 15 Minuten bis 2 Stunden erreicht, je nach der individuellen Physiologie und der Darreichung (z.B. Flüssigkeit, Kapsel oder Kaugummi) [1-3].

Um seine stimulierende Wirkung zu entfalten, muss das Koffein zunächst an die richtigen Orte transportiert werden. Dazu zählen das Herz und das zentrale Nervensystem, insbesondere auch das Gehirn. Trinken wir eine Tasse Kaffee, so nimmt die Flüssigkeit ihren Weg durch verschiedene innere Organe und wird im Wesentlichen im Darm absorbiert [2].

Wissenschaftliche Antwort auf eine vermeintliche Kinderfrage

Wenn der Wirkstoff sich aber anfangs im Mund befindet und unter anderem ins Gehirn gelangen soll – warum dann nicht direkt, sondern über einen so großen Umweg?

Das mag nach einer Kinderfrage klingen, aber oft sind das die besten und schwierigsten. Erst umfangreiche Studien ermöglichen uns heute eine befriedigende Antwort: Ja, auch den direkten Weg über die Mundschleimhaut kann das Koffein nehmen.

Unabhängig vom speziellen Wirkstoff beschäftigt Arzneimittel-Forscher schon lange die Frage nach den zuweilen verschlungenen Pfaden durch unseren Körper. Denn man möchte natürlich verhindern, dass eine oral verabreichte Arznei schon bei der Passage durch den Magen-Darm-Trakt abgebaut wird. Der Nutzen läge dann ja nahe null! Darum gibt es beispielsweise magensäureresistente Tabletten.

So liegt eine Aufnahme des Wirkstoffs direkt im Mund als Alternativ-Strategie nahe. Bei einigen Arzneimitteln hat sich die sublinguale oder bukkale Absorption besonders bewährt. Die sublinguale Applikation wird unter anderem häufig beim Wirkstoff Nitroglyzerin (gegen Angina pectoris), Lorazepam (z.B. zur sofortigen Sedierung bei Krampfanfällen) oder Nicotin (Raucherentwöhnung) gewählt [4,5].

Kurz: Ist eine schnelle, spürbare Wirkung gefragt, so führt dies in so manchem Fall zur Strategie „Wirkstoff-Aufnahme über die Mundschleimhaut“. Der rasche Effekt wird folgendermaßen erreicht: Bei der sublingualen oder bukkalen Applikation eines Wirkstoff gelangt dieser „über die Blutgefäße der Mundschleimhaut direkt in die obere Hohlvene, die zum rechten Herzen führt. So wird die Leberpassage vollständig umgangen. Der Arzneistoff wird nicht biochemisch verändert und steht in vollem Umfang dem Körper zur Verfügung.“ [6].

Davon profitieren übrigens auch Patienten mit Magen-, Leber- oder ähnlichen Unverträglichkeiten für bestimmte Wirkstoffe. Denn sie können ohne die Passage durch diese inneren Organe an ihren Wirkort gelangen, wenn eine sublinguale oder bukkale Verabreichung gewählt wird.

Aufnahme direkt im Mund ist möglich – speziell auch bei Koffein

Was Arzneimittel-Forscher im Allgemeinen für verschiedene Wirkstoffe nutzen, gilt im Besonderen ebenso für Koffein. Denn auch dieses anregende Pharmakon kann den direkten Weg einschlagen.

So haben Forscher unter anderem Koffeinkapseln und -kaugummis getestet. Letztere hat man als Bestandteil von Survival-Kits konzipiert. Sie erweisen sich überall dort als hilfreich, wo es gilt, trotz Schlafdefizit für eine gewisse Zeitspanne noch wach und aufmerksam zu bleiben. Das betrifft zum Beispiel den Einsatz von Feuerwehr, Polizei oder Militär.

Darum hat sich auch das Walter Reed Army Institute of Research in Silver Spring (USA) für die Anwendung von Koffein interessiert. Man hat sogar die beiden Darreichungsformen „Kapsel“ und „Kaugummi“ miteinander verglichen und die folgende Schlussfolgerung gezogen [7]: Bei den Kaugummis kam es zu einer schnelleren Aufnahme von Koffein durch den Körper. Für die Autoren der betreffenden Studie legt dies den Schluss nahe, dass zumindest ein Weg der Wirkstoffaufnahme über die bukkale Mukosa führt.

Koffein kann durch die Mundschleimhaut anschließend direkt in den Blutkreislauf gelangen. Es überwindet dann fast ungehindert die Blut-Hirn-Schranke. Außerdem transportiert das Blut den Wirkstoff zu seinen weiteren Wirkorten. So stimuliert Koffein schließlich das zentrale Nervensystem, regt Herz und Kreislauf an und lässt das Herz schneller schlagen.

Vorteilhaft über eine Zahncreme oder Mundspülung

Neben Kapseln und Kaugummis haben Forscher schon viele unterschiedliche Verfahren für die orale Verabreichung von Koffein zur direkten Aufnahme über die Mundschleimhaut entwickelt. Es mag exotisch anmuten, aber dazu zählen selbst Sprays. Auf ein Verfahren speziell zu diesem Zweck hat der Erfinder John E. Spector sogar ein Patent angemeldet [8].

Besonders praktisch ist die genial einfache Verabreichung bei der morgendlichen Mundpflege – einfach über Zahncreme oder Mundspülung mit Koffein (YUZ energy boost, Dr. Kaschny Health Care, Bad Homburg). Einschränkend muss dazu zwar angemerkt werden: Eine Studie liegt noch nicht vor. Allerdings legt die unmittelbar spürbare Wirkung, wie sie Anwender immer wieder erfahren, die Vermutung nahe, dass hier durchaus eine direkte Aufnahme durch die Mundschleimhaut erfolgt.


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Quelle: YUZ 


Literatur

[1] Magkos F, Kavouras SA. Caffeine use in sports, pharmacokinetics in man, and cellular mechanisms of action. Crit Rev Food Sci Nutr. (2005), wie zitiert in 7.

[2] Blanchard J, Sawers SJ. The absolute bioavailability of caffeine in man. Eur J Clin Pharmacol. (1983), wie zitiert in 7.

[3] Liguori A, Hughes JR, Grass JA. Absorption and subjective effects of caffeine from coffee, cola and capsules. Pharmacol Biochem Behav. (1997), wie zitiert in 7.

[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Sublingual(Zugriff am 29.10.2019)

[5] P Chinna Reddy, K.S.C. Chaitanya, Y. Madhusudan Rao: A review on bioadhesive buccal drug delivery systems: current status of formulation and evaluation methods. Daru Journal of Pharmaceutical Sciences 2011; 19(6): 385-403.

[6] http://www.medizinfo.de/arzneimittel/resorption/sublinguale_verabreichung.shtml(Zugriff am 1.7.2019)

[7] Kamimori GH, Karyekar CS, Otterstetter R, Cox DS, Balkin TJ, Belenky GL, Eddington ND: The rate of absorption and relative bioavailability of caffeine administered in chewing gum versus capsules to normal healthy volunteers. Int J Pharm 2002 Mar 2;234(1-2):159-67.


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